Der E-moll Gitarrengriff ist der der Gitarrengriff "par exellance". Das hat den einfachen Grund, dass die Gitarre in e-moll gestimmt ist. Sehr viele Gitarrenstücke sind deshalb in e-moll geschrieben. E-moll, des Gitarristen liebstes Kind, viel Spaß damit!
2.Barreégriffe
E-Typ
A-Typ
D-Typ
Em
Em
Em
XII
1
5
1
3
5
1
VII
X
1
5
1
3
5
II
X
X
1
5
1
3
Bei den Barreégriffen (Quergriff) wird ein Finger quer über alle Saiten gelegt. Sie haben den grossen Vorteil, dass man sie über das ganze Griffbrett verschieben kann. Man erhält in jeder Lage mit dem selben Griff einen neuen Akkord, der nach dem jeweiligen Grundton benannt wird.
Die Barreégriff-Typen beziehen sich auf die Saite, auf denen der Grundton des Akkordes liegt. Grundton auf der E-Saite = E-Typ u.s.w.. Das Herunterdrücken aller Saiten mit einem Finger erfordert allerdings Übung und Kraft. Entscheidend ist, dass der Barreé-Finger ganz gestreckt über die Saiten gelegt wird, damit auch die mittleren Saiten klingen und nicht scheppern.
3. Akkordlagen
Bei der Schlaggitarre weniger gebräuchlich, aber für die Fingerstyle Gitarrein Klassik, Folk und Jazz von großer Bedeutung, sind die Akkordumkehrungen und Akkordlagen. Dadurch dass bei ihnen nicht so viele Saiten gleichzeitig angeschlagen werden, sind sie zudem häufig leicht zu greifen. 3.1. Grundstellung
Oktavlage
Terzlage
Quintlage
Em
Em
Em
I
1
5
1
3
5
1
I
1
5
1
3
5
X
I
1
5
1
3
X
X
Die Akkordlage wird durch den obersten Akkordton bestimmt. Ist der Grundton in der Oberstimme spricht man von Oktavlage, ist die Terz in der Oberstimme erhält man die Terzlage u.s.w..
3.2. 1. Umkehrung (Sextakkord)
Oktavlage
Terzlage
Quintlage
Em
Em
Em
II
3
X
1
5
1
1
II
3
X
X
5
1
3
II
3
5
1
5
5
X
Akkordumkehrungen werden durch den tiefsten Ton des Akkords bestimmt. Die erste Umkehrung (Sextakkord) ist ein Akkord mit der Terz im Bass.
3.3. 2. Umkehrung (Quartsextakkord)
Oktavlage
Terzlage
Quintlage
Em
Em
Em
I
X
5
1
3
5
1
II
X
5
X
5
1
3
I
X
5
1
3
5
X
Die zweite Umkehrung (Quartsextakkord) ist ein Akkord mit der Quinte im Bass. In der klassischen Harmonielehre wird er meist als Vorhaltsquartsextakkord, eine besondere Spielart der Dominante, verwendet. >>siehe "Kadenzen"