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Der E7 Akkord





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Der E7 ist ein Durakkord mit hinzugefügter kleiner Septim. In jeder Tonart kommt er im Gegensatz zu anderen Septakkorden nur einmal, auf der 5. Stufe oder Dominante, vor. Er heißt deshalb auch Dominantseptakkord. Die kleine Septim gibt diesem Akkord einen instabilen Charakter. Man kann sich auf diesem Akkord nicht ausruhen, er will sich in den Grundakkord der Tonart (Tonika) auflösen. In diesem Fall E7-A. Zwei Leittöne, die Terz und die Septim, sind von Akkordtönen der Tonika jeweils einen Halbton entfernt. Durch die Auflösung dieser Leittöne erhält man eine sehr vertraut klingende Schlußwirkung. Im Blues jedoch wird er auf jeder Tonstufe eingesetzt und nicht aufgelöst.

Offene Akkorde in der ersten Lage


E7
E7

I

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
1
5
7
3
5
1

I

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
1
5
1
3
7
1

Der E7 gehört zu den am häufigsten gebrauchten Gitarrengriffen. Für Einsteiger empfehle ich die erste Griffweise, die klanglich oft genauso gut passt wie die Standardgriffweise (2.Beispiel).



Barreégriffe


E-Typ

A-Typ

D-Typ

E7
E7
E7

XII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
1
5
7
3
5
1

VII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
1
5
7
3
5

II

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
X
1
5
7
3

Bei den Barreégriffen (Quergriff) wird ein Finger quer über alle Saiten gelegt. Sie haben den grossen Vorteil, dass man sie über das ganze Griffbrett verschieben kann. Man erhält in jeder Lage mit dem selben Griff einen neuen Akkord, der nach dem jeweiligen Grundton benannt wird.

Die Barreégriff-Typen beziehen sich auf die Saite, auf denen der Grundton des Akkordes liegt. Grundton auf der E-Saite = E-Typ u.s.w.. Das Herunterdrücken aller Saiten mit einem Finger erfordert allerdings Übung und Kraft. Entscheident ist, dass der Barreé-Finger ganz gestreckt über die Saiten gelegt wird, damit auch die mittleren Saiten klingen und nicht scheppern.


2. Akkordlagen

2.1. Grundstellung

Die Akkordlage wird durch den obersten Akkordton bestimmt. Ist der Grundton in der Oberstimme spricht man von Oktavlage, ist die Terz in der Oberstimme erhält man die Terzlage u.s.w..

Oktavlage

Terzlage

Quintlage

Septlage

Terzlage

E7
E7
E7
E7
E7

V

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
1
3
7
1
X

VII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
1
5
7
3
X

VII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
1
X
7
3
5

VII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
1
5
X
3
7

II

G7/ Gitarrengriffe Grundrepertoir
X
X
1
5
7
3



2.2.  1. Umkehrung (Quintsextakkord)

Akkordumkehrungen werden durch den tiefsten Ton des Akkords bestimmt. Die erste Umkehrung der Septakkorde heißt, benannt nach der durch die Umkehrung veränderte Intervallstruktur, auch Quintsextakkord. Die Terz des Akkordes liegt im Baß.

Quintlage

Septlage

Oktavlage

Quintlage

E7
E7
E7
E7

II

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
3
7
1
5
X
X

II

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
3
X
1
5
7
X

IV

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
3
7
X
5
7
X

V

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
X
3
7
1
5



2.3.  2. Umkehrung (Terzquartakkord)

Die zweite Umkehrung der Septakkorde heißt auch Terzquartakkord. Die Quinte des Akkordes liegt im Baß.

Septlage

Oktavlage

Terzlage

E7
E7
E7

VI

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
5
1
3
7
X
X

V

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
5
X
3
7
1
X

VII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
5
1
X
7
3
X



2.4.  3. Umkehrung (Sekundakkord)

Die dritte Umkehrung der Septakkorde heißt auch Sekundakkord. Die Quinte des Akkordes liegt im Baß.

Oktavlage

Terzlage

Quintlage

Oktavlage

E7
E7
E7
E7

IV

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
7
3
5
1
X

IV

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
7
X
5
1
3

V

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
7
3
X
1
5

XII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
X
7
3
5
1



3. Dreiklangsstellungen

Der Dominantseptakkord kann auch mit Dreiklängen klanglich umgesetzt werden. Die entscheidenden Töne sind die Terz und die Septim und in der Praxis kommt sehr häufig der verkürzte Dominantseptakkord ohne Grundton zum Einsatz. Terz, Quinte und Septim des Dominantseptakkordes bilden zusammen einen verminderten Dreiklang.


3.1. E7 auf G-H-E


Grundstellung

1.Umkehrung

2.Umkehrung

E7
E7
E7

X

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
X
X
3
5
7

III

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
X
X
5
7
3

VII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
X
X
7
3
5



3.2. E7 auf D-G-H


Grundstellung

1.Umkehrung

2.Umkehrung

E7
E7
E7

III

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
X
3
5
7
X

VII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
X
5
7
3
X

XII

E7/ Akkorde / Gitarrengriffe Standartrepertoir
X
X
7
3
5
X
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