Sus4 Akkorde haben keine Terz, dafür aber eine Quarte, sie sind somit weder Dur- noch Mollakkorde, sondern eine eigene Gruppe. Sie werden allerdings meistens im Zusammenhang mit dem gleichnamigen Durakkord als Quartvorhaltsakkorde eingesetzt. Der Akkordterz wird eine Quarte vorgehalten, die sich in die Terz auflöst.
Sus4 Akkorde können allerdings manchmal auch als eigenständige Klänge ohne Auflösung auftreten. Sie haben einen sehr charakteristischen Klang und werden in allen möglichen Musikrichtungen sehr oft eingesetzt.
2.Barreégriffe
E-Typ
A-Typ
D-Typ
Fsus4
Fsus4
Fsus4
I
1
5
1
4
5
1
VIII
X
1
5
1
4
5
III
X
X
1
5
1
4
Bei den Barreégriffen (Quergriff) wird ein Finger quer über alle Saiten gelegt. Sie haben den grossen Vorteil, dass man sie über das ganze Griffbrett verschieben kann. Man erhält in jeder Lage mit dem selben Griff einen neuen Akkord, der nach dem jeweiligen Grundton benannt wird.
Die Barreégriff-Typen beziehen sich auf die Saite, auf denen der Grundton des Akkordes liegt. Grundton auf der E-Saite = E-Typ u.s.w.. Das Herunterdrücken aller Saiten mit einem Finger erfordert allerdings Übung und Kraft. Entscheidend ist, dass der Barreé-Finger ganz gestreckt über die Saiten gelegt wird, damit auch die mittleren Saiten klingen und nicht scheppern.